Melanie Hambückers - Ihre Ansprechpartnerin für den Großraum Erding und Ebersberg.
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Pflege Zuhause Ebersberg-Erding Melanie Hambückers PROMEDICA PLUS Beraterin Sonnenlandweg 12 - 85646 Vaterstetten / Neufarn
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Kann ein Mensch mit Demenz weiterhin zuhause leben? In vielen Fällen ja. Gerade für Menschen mit Demenz kann die ver- traute Umgebung eine große Bedeutung haben. Die eigenen Räume, bekannte Möbel, gewohnte Wege und tägliche Rituale können Orientierung und Sicherheit geben. Eine Betreuungskraft kann dabei helfen, den Alltag zuhause zu strukturieren und dort zu unterstüt- zen, wo zunehmend Hilfe benötigt wird. Ob Betreuung zuhause die passende Lösung ist, hängt allerdings immer von der individuellen Situ- ation und dem Unterstützungsbedarf ab. Deshalb ist für mich entscheidend, zunächst genau hinzuschauen: Was funktioniert noch gut? Wo entstehen Schwierigkeiten? Welche Unterstüt- zung wird benötigt? Gemeinsam können wir dann beurteilen, welche Form der Betreuung sinnvoll ist.
FAQ: Betreuung bei Demenz

Betreuung zuhause bei Demenz | Ebersberg & Erding

Vertraut zuhause leben Eine Demenzerkrankung verändert vieles. Gewohnte Abläufe werden schwieriger, Orientierung geht verloren und auch für Angehörige wächst häufig die Sorge: Kann unsere Mutter, unser Vater oder unser Partner noch zuhause bleiben? In vielen Situationen kann eine Betreuungskraft dazu beitragen, den Alltag in der vertrauten Umgebung weiterhin möglich zu machen. Dabei geht es nicht nur um praktische Hilfe. Gerade bei Demenz können ein geregelter Tagesablauf, wiederkehrende Rituale, persönliche Ansprache und eine vertraute Bezugsperson Sicherheit geben. Welche Unterstützung benötigt wird, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Deshalb schaue ich mir gemeinsam mit Ihnen die persönliche Situation genau an und helfe dabei, eine Betreuungskraft zu finden, die möglichst gut zum Menschen und zu seinem Alltag passt.
Sind Betreuungskräfte für den Umgang mit Demenz geschult? Bei der Auswahl einer Betreuungskraft berück- sichtigen wir, welche Erfahrungen und Fähigkei- ten für die jeweilige Situation benötigt werden. PROMEDICA schult Betreuungskräfte für unter- schiedliche Betreuungssituationen. Bei einem erhöhten Unterstützungsbedarf, beispielsweise bei einer fortgeschrittenen Demenz oder ausge- prägter Unruhe, können gezielt Betreuungskräfte mit entsprechender Erfahrung oder zusätzlicher Schulung ausgewählt werden. Deshalb ist es wichtig, dass wir im Vorfeld offen darüber sprechen, wie weit die Demenzerkran- kung fortgeschritten ist und welche Situationen im Alltag auftreten. Je genauer ich Ihre Situation kenne, desto geziel- ter kann nach einer passenden Betreuungskraft gesucht werden.
Wie kann eine Betreuungskraft bei Demenz unterstützen? Bei Demenz können ganz unterschiedliche Dinge des täglichen Lebens schwieriger werden. Eine Betreuungskraft kann beispielsweise: bei der Tagesstruktur unterstützen, an Mahlzeiten und regelmäßiges Trinken erin- nern, beim Einkaufen und Kochen helfen, bei der persönlichen Grundversorgung unter- stützen, bei Spaziergängen und alltäglichen Aktivitäten begleiten, Gesellschaft leisten, zu Beschäftigungen und Bewegung motivie- ren, Orientierung im Tagesablauf geben, im Haushalt unterstützen. Dabei sind häufig gerade die kleinen, wiederkeh- renden Dinge besonders wichtig. Ein gemeinsames Frühstück, der Spaziergang am Nachmittag oder vertraute Abläufe am Abend können helfen, dem Tag Struktur zu geben.
Was hilft bei Unruhe oder Orien- tierungslosigkeit? Menschen mit Demenz erleben ihre Umgebung manchmal anders als Angehörige oder Betreu- ungspersonen. Es kann vorkommen, dass jemand unruhig wird, nach Hause möchte, obwohl er bereits zuhause ist, vertraute Personen zeitweise nicht erkennt oder nachts glaubt, der Tag habe bereits begon- nen. In solchen Situationen können Ruhe, vertraute Abläufe und eine möglichst konstante Bezugsper- son hilfreich sein. Eine Betreuungskraft kann den Tagesablauf begleiten, Orientierung geben und versuchen, Sicherheit zu vermitteln, ohne den Menschen ständig zu korrigieren oder unter Druck zu set- zen. Welche Situationen auftreten und wie häufig sie vorkommen, sollten wir bereits bei der Bedarfser- mittlung möglichst genau besprechen. So kann bei der Auswahl der Betreuungskraft berücksichtigt werden, welche Erfahrung benötigt wird.
Was passiert, wenn mein Ange- höriger die Betreuungskraft zunächst nicht akzeptiert? Das kommt vor und ist verständlich. Für einen Menschen mit Demenz kann eine unbekannte Person im eigenen Zuhause zunächst irritierend sein. Auch Angehörige brau- chen manchmal etwas Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Deshalb ist ein behutsamer Einstieg wichtig. Eine Betreuungskraft sollte nicht versuchen, vom ersten Tag an sämtliche Gewohnheiten zu verän- dern. Viel wichtiger ist es, Vertrauen aufzubauen, den Menschen kennenzulernen und vertraute Abläufe möglichst beizubehalten. Manchmal braucht diese Beziehung einfach etwas Zeit. Wenn sich jedoch zeigt, dass es dauerhaft nicht funktioniert, sprechen Sie mit mir. Wir schauen gemeinsam, woran es liegt und welche Lösung möglich ist.
Warum sind feste Abläufe bei Demenz so wichtig? Ein geregelter Tagesablauf kann Menschen mit Demenz Orientierung geben. Wenn bestimmte Dinge immer wieder ähnlich ablaufen, entsteht Vertrautheit: morgens gemein- sam frühstücken, zu einer bestimmten Zeit spazieren gehen, mittags essen, eine Ruhepause machen oder abends den Tag auf gewohnte Weise ausklingen lassen. Solche Rituale können Halt geben, wenn andere Dinge zunehmend unsicher werden. Natürlich soll daraus kein starres Programm ent- stehen. Eine gute Betreuung orientiert sich an den Gewohnheiten, Vorlieben und Möglichkeiten des Menschen und versucht, möglichst viel davon zu erhalten.
Kann eine Betreuungskraft auch nachts helfen? Bei Demenz kann sich der Tag-Nacht-Rhythmus verändern. Manche Menschen werden nachts häufiger wach, sind unruhig oder benötigen Ori- entierung. Deshalb gehört die Nachtsituation unbedingt zu unserer Bedarfsermittlung. Wichtig ist dabei: Auch eine im Haushalt lebende Betreuungskraft arbeitet nicht 24 Stunden ohne Unterbrechung und benötigt ausreichende Ruhe- zeiten. Gelegentliche Unterstützung in der Nacht ist etwas anderes als ein regelmäßig sehr hoher nächtlicher Betreuungsbedarf. Wenn nachts häufig oder dauerhaft intensive Hilfe erforderlich ist, müssen wir gemeinsam prü- fen, wie die Betreuung sinnvoll organisiert wer- den kann und ob zusätzliche Unterstützung notwendig ist.
Darf die Betreuungskraft Medikamente geben? Hier ist eine klare Abgrenzung wichtig. Eine Betreuungskraft kann im Alltag unterstützen und beispielsweise an die Einnahme bereits vorbereiteter Medikamente erinnern. Medizinische Behandlungspflege und Tätigkeiten, die eine entsprechende pflegerische oder medizinische Qualifikation voraussetzen, gehören jedoch nicht automatisch zu den Aufgaben einer Betreuungskraft. Wenn solche Leistungen erforderlich sind, kann die Betreuung zuhause beispielsweise mit einem ambulanten Pflegedienst kombiniert werden. Das ist in vielen Haushalten eine sinnvolle Lösung: Die Betreuungskraft begleitet den Alltag, während medizinisch notwendige Pflegeleistun- gen von entsprechend qualifizierten Fachkräften übernommen werden.
Was passiert, wenn die Demenz fortschreitet? Demenz verändert sich im Laufe der Zeit. Damit kann sich auch der Unterstützungsbedarf verän- dern. Vielleicht war anfangs vor allem Gesellschaft und Hilfe im Haushalt wichtig. Später werden mögli- cherweise mehr Orientierung, Unterstützung bei der Körperpflege oder eine intensivere Beglei- tung benötigt. Deshalb sollte auch eine bestehende Betreuung immer wieder an die aktuelle Situation angepasst werden. Wenn Sie merken, dass sich etwas verändert, sprechen Sie mich an. Wir schauen gemeinsam, ob die bisherige Betreu- ung noch passt oder ob bei einem nächsten Einsatz andere Erfahrungen oder Qualifikationen der Betreuungskraft benötigt werden. Betreuung ist für mich kein einmalig abgeschlos- senes Vermittlungsprojekt, sondern ein Prozess, den wir gemeinsam begleiten.
Entlastet eine Betreuungskraft auch die Angehörigen? Ja - und das ist ein sehr wichtiger Teil der Betreu- ung. Viele Angehörige kümmern sich über Monate oder Jahre um einen Menschen mit Demenz. Sie organisieren Termine, kaufen ein, fahren vorbei, telefonieren mehrmals am Tag und sind innerlich ständig in Bereitschaft. Irgendwann wird daraus eine enorme Belastung. Eine Betreuungskraft kann Verantwortung im All- tag übernehmen und dadurch Freiräume schaf- fen. Das bedeutet nicht, dass Angehörige weniger wichtig werden. Im Gegenteil: Oft ermöglicht die Entlastung erst wieder, Tochter, Sohn oder Part- ner zu sein und nicht ständig nur organisieren und betreuen zu müssen. Hilfe anzunehmen ist deshalb kein Rückzug aus der Verantwortung. Es kann eine Möglichkeit sein, Betreuung langfristig überhaupt zuhause zu ermöglichen.
Wann reicht eine Betreuungs- kraft bei Demenz allein nicht aus? Auch diese Frage gehört für mich zu einer ehrli- chen Beratung. Eine Betreuungskraft kann im Alltag sehr viel leis- ten. Sie ersetzt aber nicht automatisch einen ambulanten Pflegedienst, eine Pflegefachkraft, ärztliche Versorgung oder andere notwendige professionelle Hilfen. Je nach Verlauf der Demenz und gesundheitlicher Situation kann deshalb eine Kombination ver- schiedener Angebote notwendig sein. Das muss kein Argument gegen Betreuung zuhause sein. Im Gegenteil: Häufig funktioniert Betreuung gerade deshalb gut, weil verschiedene Hilfen sinnvoll miteinander kombiniert werden. Mein Ziel ist nicht, Ihnen irgendeine Betreuung zu verkaufen. Ich möchte gemeinsam mit Ihnen her- ausfinden, was in Ihrer konkreten Situation wirklich funktioniert.
Wie finde ich eine passende Betreuungskraft für einen Men- schen mit Demenz? Bei Demenz ist mir die sorgfältige Bedarfsermitt- lung besonders wichtig. Wir sprechen darüber, wie der Alltag aussieht, wie selbstständig Ihr Angehöriger noch ist, welche Gewohnheiten wichtig sind und welche Situationen schwierig werden. Auch Unruhe, nächtliches Aufstehen, Orientie- rungsschwierigkeiten oder Veränderungen im Verhalten sollten dabei offen angesprochen wer- den. Auf dieser Grundlage kann gezielt nach einer Betreuungskraft gesucht werden, deren Erfahrung und Persönlichkeit möglichst gut zu Ihrem Angehörigen passen. Und auch nach Beginn der Betreuung bleibe ich Ihre persönliche Ansprechpartnerin. Wenn Fragen entstehen, sich die Situation verän- dert oder etwas nicht funktioniert, melden Sie sich bei mir.
Ich bin Melanie Hambückers  Ihre Ansprechpartnerin für Betreuung zuhause  im Großraum Ebersberg und Erding Telefon: 089 5000 5040  Ich bin für Sie da  und nehme mir Zeit  für Ihre Situation.
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Kann ein Mensch mit Demenz weiterhin zuhause leben? In vielen Fällen ja. Gerade für Menschen mit Demenz kann die ver- traute Umgebung eine große Bedeutung haben. Die eigenen Räume, bekannte Möbel, gewohnte Wege und tägliche Rituale können Orientierung und Sicherheit geben. Eine Betreuungskraft kann dabei helfen, den Alltag zuhause zu strukturieren und dort zu unterstüt- zen, wo zunehmend Hilfe benötigt wird. Ob Betreuung zuhause die passende Lösung ist, hängt allerdings immer von der individuellen Situ- ation und dem Unterstützungsbedarf ab. Deshalb ist für mich entscheidend, zunächst genau hinzuschauen: Was funktioniert noch gut? Wo entstehen Schwierigkeiten? Welche Unterstüt- zung wird benötigt? Gemeinsam können wir dann beurteilen, welche Form der Betreuung sinnvoll ist.
Sind Betreuungskräfte für den Umgang mit Demenz geschult? Bei der Auswahl einer Betreuungskraft berück- sichtigen wir, welche Erfahrungen und Fähigkei- ten für die jeweilige Situation benötigt werden. PROMEDICA schult Betreuungskräfte für unter- schiedliche Betreuungssituationen. Bei einem erhöhten Unterstützungsbedarf, beispielsweise bei einer fortgeschrittenen Demenz oder ausge- prägter Unruhe, können gezielt Betreuungskräfte mit entsprechender Erfahrung oder zusätzlicher Schulung ausgewählt werden. Deshalb ist es wichtig, dass wir im Vorfeld offen darüber sprechen, wie weit die Demenzerkran- kung fortgeschritten ist und welche Situationen im Alltag auftreten. Je genauer ich Ihre Situation kenne, desto geziel- ter kann nach einer passenden Betreuungskraft gesucht werden.
Wie kann eine Betreuungskraft bei Demenz unterstützen? Bei Demenz können ganz unterschiedliche Dinge des täglichen Lebens schwieriger werden. Eine Betreuungskraft kann beispielsweise: bei der Tagesstruktur unterstützen, an Mahlzeiten und regelmäßiges Trinken erin- nern, beim Einkaufen und Kochen helfen, bei der persönlichen Grundversorgung unter- stützen, bei Spaziergängen und alltäglichen Aktivitäten begleiten, Gesellschaft leisten, zu Beschäftigungen und Bewegung motivie- ren, Orientierung im Tagesablauf geben, im Haushalt unterstützen. Dabei sind häufig gerade die kleinen, wiederkeh- renden Dinge besonders wichtig. Ein gemeinsames Frühstück, der Spaziergang am Nachmittag oder vertraute Abläufe am Abend können helfen, dem Tag Struktur zu geben.
Was hilft bei Unruhe oder Orien- tierungslosigkeit? Menschen mit Demenz erleben ihre Umgebung manchmal anders als Angehörige oder Betreu- ungspersonen. Es kann vorkommen, dass jemand unruhig wird, nach Hause möchte, obwohl er bereits zuhause ist, vertraute Personen zeitweise nicht erkennt oder nachts glaubt, der Tag habe bereits begon- nen. In solchen Situationen können Ruhe, vertraute Abläufe und eine möglichst konstante Bezugsper- son hilfreich sein. Eine Betreuungskraft kann den Tagesablauf begleiten, Orientierung geben und versuchen, Sicherheit zu vermitteln, ohne den Menschen ständig zu korrigieren oder unter Druck zu set- zen. Welche Situationen auftreten und wie häufig sie vorkommen, sollten wir bereits bei der Bedarfser- mittlung möglichst genau besprechen. So kann bei der Auswahl der Betreuungskraft berücksichtigt werden, welche Erfahrung benötigt wird.
Was passiert, wenn mein Ange- höriger die Betreuungskraft zunächst nicht akzeptiert? Das kommt vor und ist verständlich. Für einen Menschen mit Demenz kann eine unbekannte Person im eigenen Zuhause zunächst irritierend sein. Auch Angehörige brau- chen manchmal etwas Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Deshalb ist ein behutsamer Einstieg wichtig. Eine Betreuungskraft sollte nicht versuchen, vom ersten Tag an sämtliche Gewohnheiten zu verän- dern. Viel wichtiger ist es, Vertrauen aufzubauen, den Menschen kennenzulernen und vertraute Abläufe möglichst beizubehalten. Manchmal braucht diese Beziehung einfach etwas Zeit. Wenn sich jedoch zeigt, dass es dauerhaft nicht funktioniert, sprechen Sie mit mir. Wir schauen gemeinsam, woran es liegt und welche Lösung möglich ist.
Warum sind feste Abläufe bei Demenz so wichtig? Ein geregelter Tagesablauf kann Menschen mit Demenz Orientierung geben. Wenn bestimmte Dinge immer wieder ähnlich ablaufen, entsteht Vertrautheit: morgens gemein- sam frühstücken, zu einer bestimmten Zeit spazieren gehen, mittags essen, eine Ruhepause machen oder abends den Tag auf gewohnte Weise ausklingen lassen. Solche Rituale können Halt geben, wenn andere Dinge zunehmend unsicher werden. Natürlich soll daraus kein starres Programm ent- stehen. Eine gute Betreuung orientiert sich an den Gewohnheiten, Vorlieben und Möglichkeiten des Menschen und versucht, möglichst viel davon zu erhalten.
Kann eine Betreuungskraft auch nachts helfen? Bei Demenz kann sich der Tag-Nacht-Rhythmus verändern. Manche Menschen werden nachts häufiger wach, sind unruhig oder benötigen Ori- entierung. Deshalb gehört die Nachtsituation unbedingt zu unserer Bedarfsermittlung. Wichtig ist dabei: Auch eine im Haushalt lebende Betreuungskraft arbeitet nicht 24 Stunden ohne Unterbrechung und benötigt ausreichende Ruhe- zeiten. Gelegentliche Unterstützung in der Nacht ist etwas anderes als ein regelmäßig sehr hoher nächtlicher Betreuungsbedarf. Wenn nachts häufig oder dauerhaft intensive Hilfe erforderlich ist, müssen wir gemeinsam prü- fen, wie die Betreuung sinnvoll organisiert wer- den kann und ob zusätzliche Unterstützung notwendig ist.
Darf die Betreuungskraft Medikamente geben? Hier ist eine klare Abgrenzung wichtig. Eine Betreuungskraft kann im Alltag unterstützen und beispielsweise an die Einnahme bereits vorbereiteter Medikamente erinnern. Medizinische Behandlungspflege und Tätigkeiten, die eine entsprechende pflegerische oder medizinische Qualifikation voraussetzen, gehören jedoch nicht automatisch zu den Aufgaben einer Betreuungskraft. Wenn solche Leistungen erforderlich sind, kann die Betreuung zuhause beispielsweise mit einem ambulanten Pflegedienst kombiniert werden. Das ist in vielen Haushalten eine sinnvolle Lösung: Die Betreuungskraft begleitet den Alltag, während medizinisch notwendige Pflegeleistun- gen von entsprechend qualifizierten Fachkräften übernommen werden.
Was passiert, wenn die Demenz fortschreitet? Demenz verändert sich im Laufe der Zeit. Damit kann sich auch der Unterstützungsbedarf verän- dern. Vielleicht war anfangs vor allem Gesellschaft und Hilfe im Haushalt wichtig. Später werden mögli- cherweise mehr Orientierung, Unterstützung bei der Körperpflege oder eine intensivere Beglei- tung benötigt. Deshalb sollte auch eine bestehende Betreuung immer wieder an die aktuelle Situation angepasst werden. Wenn Sie merken, dass sich etwas verändert, sprechen Sie mich an. Wir schauen gemeinsam, ob die bisherige Betreu- ung noch passt oder ob bei einem nächsten Einsatz andere Erfahrungen oder Qualifikationen der Betreuungskraft benötigt werden. Betreuung ist für mich kein einmalig abgeschlos- senes Vermittlungsprojekt, sondern ein Prozess, den wir gemeinsam begleiten.
Entlastet eine Betreuungskraft auch die Angehörigen? Ja - und das ist ein sehr wichtiger Teil der Betreu- ung. Viele Angehörige kümmern sich über Monate oder Jahre um einen Menschen mit Demenz. Sie organisieren Termine, kaufen ein, fahren vorbei, telefonieren mehrmals am Tag und sind innerlich ständig in Bereitschaft. Irgendwann wird daraus eine enorme Belastung. Eine Betreuungskraft kann Verantwortung im All- tag übernehmen und dadurch Freiräume schaf- fen. Das bedeutet nicht, dass Angehörige weniger wichtig werden. Im Gegenteil: Oft ermöglicht die Entlastung erst wieder, Tochter, Sohn oder Part- ner zu sein und nicht ständig nur organisieren und betreuen zu müssen. Hilfe anzunehmen ist deshalb kein Rückzug aus der Verantwortung. Es kann eine Möglichkeit sein, Betreuung langfristig überhaupt zuhause zu ermöglichen.
Wann reicht eine Betreuungs- kraft bei Demenz allein nicht aus? Auch diese Frage gehört für mich zu einer ehrli- chen Beratung. Eine Betreuungskraft kann im Alltag sehr viel leis- ten. Sie ersetzt aber nicht automatisch einen ambulanten Pflegedienst, eine Pflegefachkraft, ärztliche Versorgung oder andere notwendige professionelle Hilfen. Je nach Verlauf der Demenz und gesundheitlicher Situation kann deshalb eine Kombination ver- schiedener Angebote notwendig sein. Das muss kein Argument gegen Betreuung zuhause sein. Im Gegenteil: Häufig funktioniert Betreuung gerade deshalb gut, weil verschiedene Hilfen sinnvoll miteinander kombiniert werden. Mein Ziel ist nicht, Ihnen irgendeine Betreuung zu verkaufen. Ich möchte gemeinsam mit Ihnen her- ausfinden, was in Ihrer konkreten Situation wirklich funktioniert.
Wie finde ich eine passende Betreuungskraft für einen Men- schen mit Demenz? Bei Demenz ist mir die sorgfältige Bedarfsermitt- lung besonders wichtig. Wir sprechen darüber, wie der Alltag aussieht, wie selbstständig Ihr Angehöriger noch ist, welche Gewohnheiten wichtig sind und welche Situationen schwierig werden. Auch Unruhe, nächtliches Aufstehen, Orientie- rungsschwierigkeiten oder Veränderungen im Verhalten sollten dabei offen angesprochen wer- den. Auf dieser Grundlage kann gezielt nach einer Betreuungskraft gesucht werden, deren Erfahrung und Persönlichkeit möglichst gut zu Ihrem Angehörigen passen. Und auch nach Beginn der Betreuung bleibe ich Ihre persönliche Ansprechpartnerin. Wenn Fragen entstehen, sich die Situation verän- dert oder etwas nicht funktioniert, melden Sie sich bei mir.
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